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Stundensatz-Rechner: Was du pro Stunde mindestens verlangen musst

Dein Stundensatz ist eine Rechnung, keine Mutfrage. In zwei Minuten siehst du, welcher Satz dein Wunsch-Einkommen, deine Absicherung und deine Kosten wirklich trägt. Mit Preis-Check und Auswertung per Mail.

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Viele Selbstständige legen ihren Preis nach Gefühl fest oder schauen, was andere nehmen. Beides sagt nichts darüber, ob sich deine Arbeit für dich rechnet. Der Rechner geht den umgekehrten Weg: von deinem Ziel zurück zum Stundensatz.

  • 1. BedarfWas du im Monat brauchst: Einkommen, Absicherung, Kosten.
  • 2. ZeitWie viele Stunden du wirklich abrechnen kannst.
  • 3. ErgebnisDein Mindest-Stundensatz sofort, die Auswertung auf Wunsch per Mail.
  1. Bedarf
  2. Zeit
  3. Preis
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Warum dein Stundensatz höher sein muss, als du denkst

Ein Jahr hat rund 260 Werktage. Nach Urlaub, Feiertagen, Krankheit und Fortbildung bleiben oft nur gut 200 übrig. Und nicht jede dieser Stunden kannst du abrechnen: Akquise, Angebote, Buchhaltung und Verwaltung gehören auch zur Arbeit.

Aus deinem Umsatz müssen außerdem Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung, Altersvorsorge und alle Betriebskosten bezahlt werden. Erst was danach übrig bleibt, ist dein Einkommen.

Beispiel: Wer 3.000 € netto im Monat erreichen will, 600 € für Kranken- und Pflegeversicherung, 400 € für Altersvorsorge und 800 € Betriebskosten einplant, kommt mit den Standardwerten des Rechners auf einen Mindestsatz von rund 87 € netto pro Stunde.

Wie die Rechnung Schritt für Schritt funktioniert und welche Kosten du einplanen musst, erkläre ich ausführlich im Artikel Stundensatz berechnen für Selbstständige.

So holst du mit dem Stundensatz-Rechner das Beste heraus

Nimm dir für die Eingaben ein paar Minuten und arbeite mit echten Zahlen statt mit Schätzungen. Deine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung findest du im letzten Beitragsbescheid, deine Betriebskosten in der BWA oder auf deinen Kontoauszügen. Je genauer die Werte, desto belastbarer das Ergebnis.

Spiel danach mit den Stellschrauben. Was passiert, wenn du fünf Tage mehr Urlaub einplanst? Wie verändert sich dein Stundensatz, wenn du 70 statt 60 Prozent deiner Zeit abrechnen kannst? So siehst du schnell, welcher Hebel bei dir am meisten bringt.

Dein aktueller Preis liegt darunter?

Dann hast du drei Möglichkeiten: den Preis anheben, deine Auslastung verbessern oder Kosten senken. Meist ist eine Mischung aus allen dreien der realistische Weg. Wichtig ist, dass du die Lücke kennst. Eine Preiserhöhung lässt sich mit konkreten Zahlen viel leichter begründen, bei Bestandskunden genauso wie in neuen Angeboten.

Häufige Fragen

Kostet der Rechner etwas?

Nein. Der Rechner und die Auswertung per Mail sind kostenlos.

Was passiert mit meinen Angaben?

Die Rechnung läuft direkt in deinem Browser. Gespeichert wird nichts. Nur wenn du die Auswertung per Mail anforderst, gehen dein Vorname, deine E-Mail-Adresse und deine Rechenwerte an unseren Newsletter-Dienst. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Wie genau ist das Ergebnis?

So genau wie deine Angaben. Die Steuerrücklage ist eine Pauschale. Der Rechner gibt dir eine belastbare Orientierung, ersetzt aber keine Steuerberatung.

Was bedeutet Kleinunternehmerin?

Wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, weist keine Umsatzsteuer aus. Dann ist dein Stundensatz auch dein Endpreis. Ohne diese Regelung kommt die Umsatzsteuer oben drauf, der Rechner zeigt dir beide Werte.

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