Kontostand: weiblich
Die Interview-Serie über Zahlen und den Umgang mit GeldIch suche Frauen, die über ihre Zahlen sprechen. Über den Umgang mit Geld im eigenen Business genauso wie im Privaten, und über den Moment, ab dem es leichter wurde. Ab September, jeden Monat eine neue Folge.
Warum ich diese Serie mache
Nach jedem Vortrag bleibt eine Frau stehen und wartet, bis der Raum leer ist. Dann kommen die Sätze, die vorher niemand laut sagt. Dass die Belege seit vier Monaten in einer Schuhschachtel liegen. Dass die Renteninformation ungeöffnet in der Schublade steckt. Dass sie in ihrer Firma alles kalkuliert hat, nur ihr eigenes Gehalt nicht. Dass sie nach der Trennung zum ersten Mal ausgerechnet hat, was ihr Leben im Monat kostet.
Solche Gespräche führe ich seit Jahren. Sie finden immer unter vier Augen statt.
„Kontostand: weiblich” holt diese Gespräche ins Licht. Jeden Monat eine Frau, ihre Zahlen, ihr Umgang mit Geld und meine fachliche Einordnung.
Worüber wir sprechen
In „Kontostand: weiblich” geht es um Zahlen und um den Umgang mit Geld. Mal im eigenen Business, mal im Privaten, zu etwa gleichen Teilen.
Zahlen im Business
Wie kommen deine Belege ins System? Wer schreibt deine Rechnungen, und wann? Was passiert, wenn jemand nicht zahlt? Wie hoch sind deine Rücklagen, und zahlst du dir eigentlich ein Gehalt?
Der Anfang und seine Stolpersteine
Die erste Rechnung. Die erste Steuererklärung. Die erste Nachzahlung, mit der niemand gerechnet hat. Die Frage, was deine Arbeit wert ist.
Umgang mit deinem Geld
Was kostet dein Leben im Monat? Welche Verträge laufen noch, obwohl du sie längst vergessen hast? Wo liegen deine Unterlagen, und wann hast du zuletzt reingeschaut?
Absicherung und Eigenständigkeit
Rentenlücke, Berufsunfähigkeit, Geld in der Partnerschaft, Gehaltsverhandlung, finanzielle Klarheit nach einer Trennung oder einer Erbschaft.
Der Wendepunkt
In jeder Folge dabei: was den Anstoß gegeben hat, was du konkret geändert hast und was du heute anders machst.
Du passt, wenn du einen Wendepunkt benennen kannst
Es gibt einen Moment, ab dem du es anders gemacht hast. Vielleicht war das die erste Steuernachzahlung, mit der du nicht gerechnet hast. Vielleicht der Abend, an dem du zum dritten Mal bis Mitternacht Belege sortiert hast. Vielleicht der Brief mit deiner Renteninformation. Vielleicht der Tag, an dem du zum ersten Mal allein vor deinem Konto saßest.
Mit Firma oder ohne
Selbstständig, angestellt, in Gründung, in Elternzeit, in Rente, im Wiedereinstieg. Beide Seiten bekommen gleich viel Platz in der Serie.
Jede Größenordnung zählt
Wer seine Belege endlich wöchentlich sortiert oder drei überflüssige Verträge gekündigt hat, erzählt oft die hilfreichere Geschichte als jemand mit sechsstelligem Umsatz.
Du bestimmst die Grenzen
Welche Zahlen du nennst, entscheidest du. Was du aussparen willst, sagst du mir vorher, und es bleibt draußen.
Was hier nicht stattfindet
Damit du dir die Bewerbung sparen kannst, wenn es ohnehin nicht passt.
- Geldanlage, Aktien, Depots, Fonds, Krypto und alles, was mit Rendite zu tun hat
- Werbung für Finanzprodukte, Vertriebsstrukturen oder Beteiligungsmodelle
- Beratung ohne die nötige Zulassung
- Geschichten, die gerade Gegenstand eines Rechtsstreits sind
So läuft es ab
Du bewirbst dich
Über das Formular unten. Zehn Minuten Zeit reichen.
Wir telefonieren
Fünfzehn Minuten, damit wir beide ein Gefühl bekommen. Danach entscheidest du in Ruhe.
Wir nehmen auf
Dreißig bis vierzig Minuten per Video, von deinem Schreibtisch aus. Laptop mit Kamera genügt.
Du gibst frei
Du siehst die fertige Folge vorher und sagst mir, was raus soll.
Die Folge geht online
Was für dich drin ist
- Deine Geschichte erreicht Frauen, die genau da stehen, wo du warst
- Ein professionell produziertes Video, das du frei für deine eigenen Kanäle nutzen kannst
- Verlinkung deiner Website oder deines Profils in der Beschreibung
- Ein Gespräch mit einer Frau, die deine Zahlen versteht
Bezahlt wird für die Teilnahme nichts, in keine Richtung.
Dazu ein Beitrag in meinem Blog
Zu jeder Folge von „Kontostand: weiblich” gehört ein Beitrag auf meinem Blog. Du hast die Wahl:
Du schreibst selbst
Ein Gastbeitrag von 800 bis 1.200 Wörtern zu deinem Thema, mit deinem Namen, deinem Foto und einem Link auf deine Seite. Ich lektoriere und optimiere ihn für die Suche.
Ich schreibe aus dem Interview
Ich lasse das Gespräch transkribieren und baue daraus einen Beitrag. Du liest ihn gegen und gibst frei, bevor er erscheint. Aufwand für dich: eine halbe Stunde.
Der Beitrag erscheint in der Woche nach deiner Folge und bleibt dauerhaft auf birgitheindel.de online.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich konkrete Zahlen nennen?
Nein. Zahlen machen eine Geschichte greifbarer, und du entscheidest selbst, welche du nennst. Im Formular kannst du angeben, wie du dazu stehst.
Geht es um Geldanlage?
Nein. Aktien, Depots, Fonds und Rendite kommen in dieser Serie nicht vor. Es geht um deine Zahlen und um deinen Umgang mit Geld.
Ich bin nicht selbstständig. Passe ich trotzdem?
Ja. Die Hälfte der Folgen dreht sich um Geld im Privaten. Die Erfahrungen von Angestellten, Wiedereinsteigerinnen und Rentnerinnen fehlen in den meisten Finanzformaten.
Bei mir ist alles ein Chaos. Passe ich trotzdem?
Gerade dann. Interessant ist der Weg vom Chaos zur Ordnung, mit allen Umwegen. Ein perfekt aufgeräumtes Leben ergibt kein gutes Interview.
Was ist, wenn ich mich vor der Kamera unwohl fühle?
Fast alle Gästinnen sind zu Beginn nervös. Wir reden zehn Minuten, bevor die Aufnahme läuft, und die ersten Minuten fallen im Schnitt sowieso weg. Wenn dir ein Satz misslingt, wiederholen wir ihn.
Kann ich die Folge stoppen, wenn sie mir nicht gefällt?
Ja. Du siehst den fertigen Schnitt vor der Veröffentlichung. Wenn du sie zurückziehst, wird sie nicht veröffentlicht.
Wie lange dauert das insgesamt?
Etwa zwei Stunden verteilt über drei Wochen: zehn Minuten Bewerbung, fünfzehn Minuten Telefonat, dreißig bis vierzig Minuten Aufnahme, dazu die Zeit für die Freigabe.
Bekomme ich Geld dafür?
Nein. Es fließt in keine Richtung Geld, weder Honorar noch Teilnahmegebühr.
Deine Bewerbung
Nimm dir zehn Minuten. Schreib in deinen eigenen Worten, gern auch unfertig. Ich lese jede Bewerbung selbst und antworte innerhalb von zehn Tagen.
Kontostand: weiblich – Gästin werden
Nimm dir zehn Minuten. Schreib in deinen eigenen Worten, gern auch unfertig. Ich lese jede Bewerbung selbst und antworte innerhalb von zehn Tagen.
Wie ich mit deinen Angaben umgehe, steht in der Datenschutzerklärung.
Du kennst jemanden, die passen würde?
Leite ihr diese Seite weiter. „Kontostand: weiblich” lebt von Frauen, die ihre Geschichte erzählen, und die meisten halten die eigene für zu unspektakulär, bis jemand anderes sagt, dass sie es nicht ist.
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