Gold auf Rekordhoch – was bedeutet das für Anleger?

Gold ist wieder in aller Munde: Der Goldpreis hat in den letzten Monaten zahlreiche neue Allzeithochs erreicht und bewegt sich auf einem extrem hohen Niveau – sowohl in Euro als auch in US-Dollar.

Goldpreis 2025–2026: Die Entwicklung auf einen Blick

  • Rekordniveau: Der Goldpreis kletterte Ende 2025 mehrfach über historische Höchststände, getrieben von geopolitischen Unsicherheiten, Inflationsängsten und Nachfrage nach sicheren Anlagen.

  • Aktuelle Kurse: Anfang 2026 lag der Goldpreis bei rund 4.628 USD pro Unze, ein starkes Niveau.

  • Performance: In 2025 stieg der Goldpreis um über 60 % – eine außergewöhnlich starke Rally.

Gold wird traditionell als „sicherer Hafen“ betrachtet, besonders in Zeiten wirtschaftlicher oder geopolitischer Unsicherheiten. Viele Investoren nutzen Gold, um ihr Portfolio zu diversifizieren und Risiken abzufedern.

Warum steigt der Goldpreis gerade?

  1. Geopolitische Risiken – Konflikte und politische Unsicherheiten erhöhen die Nachfrage nach stabilen Werten.

  2. Zinspolitik und Währungen – Niedrigere Zinsen machen Gold als Anlage attraktiver, weil klassische Anlagen wie Staatsanleihen weniger Rendite bringen.

  3. Nachfrage aus Zentralbanken und ETFs – Viele Zentralbanken stocken ihre Goldreserven auf, ETFs verzeichnen hohe Zuflüsse.

  4. Diversifikation – Gold fällt oft weniger stark, wenn Aktienmärkte fallen – so kann es ein Portfolio stabilisieren.

Diese Faktoren machen Gold zu einem gefragten Anlageinstrument, besonders bei langfristiger Planung.

Gold investieren – mehr als nur Schmuck

Wenn wir von Goldinvestments sprechen, meinen wir nicht nur das klassische physische Gold. Es gibt verschiedene Wege, wie du als Anleger*in vom Goldmarkt profitieren kannst – inklusive monatlicher Anlageformen.

1. Physisches Gold

  • Goldbarren, Münzen oder Anlagelots

  • Vorteil: Du besitzt „echtes“ Gold

  • Nachteil: Lagerung, Versicherung und teilweise höhere Kaufaufschläge

  • Option: Anbieter kaufen physisches Gold für dich und lagern es sicher. Du hast jederzeit Zugriff und kannst es ausliefern lassen oder verkaufen.

2. Gold-ETFs und ETCs

  • Börsengehandelte Produkte, die den Goldpreis abbilden

  • Preisentwicklung ohne physischen Besitz

  • Ideal für langfristige Anleger

3. Gold-Sparpläne

  • Monatlich kleine Mengen Gold oder Silber kaufen

  • Durchschnittskosteneffekt glättet Kursschwankungen

  • Einstieg auch mit kleinen Beträgen möglich

  • Es wird physisches Gold für dich gekauft und gelagert

4. Steuerliche Aspekte beim Goldkauf

Beim Kauf von physischem Gold in Form von Barren oder Münzen, das gewisse Kriterien erfüllt (z. B. Mindestfeinheit, Handelsfähigkeit), fällt in Deutschland keine Mehrwertsteuer an. Auch der Verkauf ist nach einer Haltefrist von 12 Monaten steuerfrei, sofern keine gewerblichen Absichten vorliegen. Anders sieht es bei Gold-ETFs aus: Hier kann je nach Produktstruktur die Abgeltungsteuer greifen. Ein individueller Steuerblick lohnt sich also immer.

Fazit: Gold lohnt sich – aber mit Strategie

Gold ist aktuell auf einem hohen Niveau, aber noch lange kein Grund, zu spät zu investieren – vor allem nicht, wenn du langfristig planst und bewusst diversifizierst.

Tipps:

  • Ziele setzen (z. B. Vorsorge, Diversifikation)

  • Passende Anlageform wählen (physisch, ETF/ETC, Sparplan)

  • Regelmäßig investieren statt großer Einmalbeträge

  • Termin mit mir vereinbaren

Gold ist kein „schneller Gewinn“, sondern ein strategisches Element in deinem Gesamtportfolio.

Interesse an einem Einstieg in Gold-Sparpläne oder Anlage in Gold?
Schreib mir eine Nachricht – ich erkläre dir die ersten Schritte ganz konkret.

 

Birgit Heindel
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Der Jahresabschluss gehört für viele Selbstständige zu den unbeliebten Aufgaben – dabei ist er eine große Chance: für Ordnung, Strategie und ein gutes Gefühl im Business. Wer seine Zahlen kennt und strukturiert vorgeht, spart nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deinen Jahresabschluss stressfrei vorbereitest – ob mit Steuerberater:in oder auf eigene Faust. Außerdem verlinke ich dir weiterführende Beiträge zu passenden Themen wie Inventur, Finanzroutinen und Rücklagen.


Warum ist der Jahresabschluss so wichtig?

Der Jahresabschluss zeigt dir, wie dein Business finanziell wirklich dasteht. Er bildet die Grundlage für:

  • die Steuererklärung

  • deine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)

  • wichtige Entscheidungen fürs nächste Jahr

Außerdem ist er oft Voraussetzung für Kredite, Investitionen oder Förderungen. Je besser dein Abschluss vorbereitet ist, desto professioneller trittst du nach außen auf – und desto leichter fällt dir die strategische Planung.


1. Unterlagen sammeln & strukturieren

Eine gute Vorbereitung beginnt mit einer sauberen Ablage. Checkliste:

  • Eingangs- und Ausgangsrechnungen

  • Belege zu Betriebsausgaben (auch digitale)

  • Kontoauszüge, Kassenbuch, PayPal

  • Fahrtenbuch (falls du eins führst)

  • Abschreibungsverzeichnis

  • Privateinlagen und -entnahmen

Tipp: Nutze einen festen Finanztag pro Woche, um Belege laufend zu sortieren. Wie das geht, liest du hier im Beitrag über Finanzroutinen zum Jahreswechsel. Finanzroutinen zum Jahreswechsel


2. Inventur durchführen (wenn nötig)

Wenn du bilanzierungspflichtig bist, gehört auch eine Inventur zum Jahresabschluss. Dabei erfasst du alle Bestände zum 31.12. – und zwar vollständig, nachvollziehbar und dokumentiert.

Warum das nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance ist, erkläre ich dir im Beitrag: Inventur – Lästige Aufgabe oder wertvolles Business-Tool?


3. Einnahmen & Ausgaben prüfen

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, deine Zahlen unter die Lupe zu nehmen:

  • Stimmt die Buchhaltung mit deinen Kontoauszügen überein?

  • Gibt es doppelte Buchungen oder fehlende Belege?

  • Sind deine Reisekosten korrekt erfasst?

  • Passen deine Umsatzsteuervoranmeldungen zum Jahreswert?

Fehler in der Buchhaltung können teuer werden – je früher du sie erkennst, desto besser.


4. Rücklagen checken & abschließen

Wie gut bist du für Steuern und Investitionen vorbereitet? Prüfe, ob deine Rücklagen für Umsatzsteuer, Einkommensteuer und Betriebsausgaben ausreichen – und passe sie ggf. an.

Wie du Rücklagen klug planst und finanzielle Engpässe vermeidest, zeige ich dir hier: Finanzroutinen zum Jahreswechsel

Ein weiterer Tipp: Schließe deine Rücklagenkonten für 2026 bewusst ab – mit einem „Kassensturz“, der dir zeigt, was möglich war und wo du optimieren kannst.


5. Offene Posten klären

Vor dem Jahreswechsel lohnt sich ein Blick auf deine offenen Forderungen und Verbindlichkeiten:

  • Welche Rechnungen wurden noch nicht bezahlt?

  • Gibt es Mahnungen oder offene Gutschriften?

  • Stehen noch Honorare oder Boni aus?

Tipp: Sende rechtzeitig Zahlungserinnerungen raus – oder plane Abschreibungen, falls Forderungen uneinbringlich sind.


6. Steuerberater:in vorbereiten

Wenn du mit einem Steuerbüro arbeitest, ist jetzt der beste Zeitpunkt für Abstimmung:

  • Übergib deine Unterlagen digital und vollständig

  • Kläre Sonderfragen (z. B. Investitionsabzugsbetrag, Abschreibungen)

  • Vereinbare rechtzeitig Termine für die Abgabe

Gut vorbereitet sparst du hier oft bares Geld – weil dein Steuerbüro effizient arbeiten kann.


7. Jahresrückblick & Ausblick

Der Jahresabschluss ist nicht nur Zahlensache – er ist auch ein Moment zum Innehalten:

  • Was lief gut im vergangenen Jahr?

  • Wo gab es Herausforderungen?

  • Welche Ziele hast du fürs neue Jahr?

Mach den Jahreswechsel zu deinem strategischen Startpunkt: Mit klaren Zielen, realistischen Budgets und dem Wissen, dass du deine Zahlen im Griff hast.


Fazit: Jahresabschluss mit Struktur statt Stress

Der Jahresabschluss muss kein bürokratischer Kraftakt sein. Mit klarer Vorbereitung, festen Routinen und dem richtigen Mindset wird er zum wertvollen Tool – für Wachstum, Sicherheit und Klarheit.

Wenn du dabei Unterstützung brauchst: Ich helfe dir gern – mit einem Blick auf deine Buchhaltung, einer strukturierten Finanzberatung oder als Sparringspartnerin für deinen Jahreswechsel.